Auf die Sättel, fertig, los!

Tipps für kleine und größere Radtouren
05.06.2017

Radfahren macht Spaß, ist gesund, entspannt und entführt in Landschaften, die man mit dem Auto meist gar nicht erreicht. Beste Voraussetzungen also für einen inspirierenden Wochenendtrip mit Bike oder vielleicht sogar einen Radurlaub? Damit die Biketour gelingt, erfordert es gute Planung und intelligentes Equipment. In unserem Themenspecial zeigen wir, worauf es ankommt.

 

BikeVorbereitung ist die halbe Miete…
…und beginnt nicht erst bei der Routenplanung. Überlegen Sie sich genau, wie viele Kilometer, Sie am Tag zurücklegen möchten und auch können. 50 bis 80 Kilometer sind auf einer Tagesetappe drin – allerdings muss die Kondition stimmen. Testen Sie daher vorher an zwei bis drei Tagen hintereinander eine solche Distanz: Das hilft, die Fitness richtig einschätzen zu können. Bleiben Sie realistisch in der Etappenplanung und kalkulieren Sie Zeitpuffer mit ein. Mancher, auf der Karte ausgewiesene Radweg entpuppt sich in der Realität als Schiebestrecke. Und hin und wieder spielt auch einfach das Wetter nicht mit.

Fahrspaß bei jedem Wetter
Apropos Wetter: Damit der Radspaß nicht von einem plötzlichen Regenguss getrübt wird, empfiehlt sich entsprechende Kleidung und Bike-Ausstattung: Ein Schutzblech ist für schlechtes Wetter unerlässlich. Es hält Schmutz und Spritzwasser von Kleidung und Rücken fern und verhindert schnelles Auskühlen. Wer nicht immer ein Schutzblech mit sich herumfahren möchte, wählt zum Beispiel ein mobiles Exemplar. Ist die Halterung einmal montiert, kann man das Schutzblech sekundenschnell per Schnellverschluss anbringen oder entfernen. Der Wolkenbruch kann kommen! Checken Sie vor Ihrer Tour auch unbedingt Transporttaschen auf Wasserdichte oder investieren gleich in ein modernes Gepäck-Transportsystem. Schon das kleinste Loch kann Ihnen den Urlaub im wahrsten Sinne des Wortes verhageln.

Bike-Packing leicht gemacht!
Wer mehrere Tage mit dem Rad unterwegs ist, steht vor der Frage des Gepäcks: Organisiert man gleich einen Transport oder fährt man seine sieben Sachen auf dem Rad mit. Treckingräder eignen sich in dem Fall am besten. Auf dem Gepäckträger können Packtaschen montiert werden, die gut bis zu 25 Kilogramm Inhalt fassen. Praktisch: Moderne Gepäcksysteme klicken die Transporttaschen mit einem Drei-Punkt-Klicksystem in die Befestigung ein. So können sie blitzschnell wieder abgenommen werden – zum Beispiel auf einer Raststation.  Packen Sie schwere Sachen ganz nach unten und leichtere Artikel oben drauf, die Sie so auch schnell erreichen können, wenn Sie sie brauchen. Anspruchsvolle Biker setzen auf hochwertige Touringsets, die den Schwerpunkt nicht verlagern. So bleibt man trotz Gepäck agil und wendig auf dem Rad. Bis zu 25 Kilogramm lassen sich damit transportieren und ganz bequem bei einem Etappenstopp aus der Halterung ein- und ausklicken!

Das Wichtigste parat haben
Neben dem Reisegepäck sollten Sie Werkzeug, mobiles Licht und ein kleines Erste-Hilfe-Kit unbedingt griffbereit haben. Im Fall der Fälle hat niemand Lust stundenlang in Gepäcktaschen nach den Reparaturutensilien oder einem Pflaster zu kramen. Dafür hat man eine wasserfeste Satteltasche, in der man auch Schlüssel und kleine Wertsachen gut verstauen kann. Bei einem Zwischenstopp nimmt man das Täschchen einfach mit. Zu guter Letzt empfiehlt sich noch eine Lenkertasche mit Halterung für ein GPS-Gerät oder Smartphone. So finden Sie garantiert den richtigen Weg – und schonen Ihr Gerät!

 

In diesem Sinne: Happy Biking!

 

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