Grillen von A-Z

Wissenswertes rund ums Barbecue
30.07.2018

GrillpartyAnzünden: Für die perfekte Glut empfiehlt sich ein Anzündkamin, den Sie auf dem Kohlerost platzieren und mit Brennmaterial füllen. Darunter legen Sie einen Zünder, der schnell entflammt und los geht’s! Als Anzündhilfe eignen sich Brennwürfel, Küchenpapier oder zum Beispiel auch Zitronenschalen Letztere versprühen darüber hinaus noch einen wunderbar frischen Duft!

Briketts: Briketts brauchen mehr Zeit zum Vorglühen als Holzkohle und werden nicht ganz so heiß.  Dafür brennen sie lange und ergiebig - je nach Fabrikat zwischen 50 Minuten und fünf Stunden. Ideal also zum indirekten Grillen.

Cayennepfeffer: Zaubert intensiven Geschmack auf das Grillgut und ist eines der beliebtesten Gewürze beim Barbecue. Cayennepfeffer besteht aus Chilischoten und lässt sich ganz einfach selbst herstellen: Getrocknete Cayenne-Chilis im Mörser zerstoßen und später das Fleisch einreiben.

Dauer: Wie lange das Grillgut auf den Rost muss, hängt von Fleischart, Beschaffenheit und Größe ab. Bei Steaks gilt die Faustregel: Pro Zentimeter Dicke 1-2 Minuten pro Seite.

Einweggrill: Gibt es heute fast überall für wenige Euros zu kaufen. Vermeintlich praktisch und günstig enthalten diese Einweggrills Brennmaterial sowie Anzünder und passen fast in die Handtasche. Doch die Wegwerfgrills eignen sich allemal für Würstchen, schon mit größeren Steaks sind die wackeligen Aluschalen überfordert. Wer richtig grillen möchte, braucht einen Grill!

Feuerkorb: Eine romantische Alternative zum klassischen Grill ist der Feuerkorb. Hier feuern Sie nach Belieben mit Brennholz oder Holzkohle an: Genießen Sie erst ein leckeres Barbecue mit dem herausnehmbaren Grilleinsatz, später die wohlige Wärme und das romantische Licht des Terrassenfeuers.

Grillgut: Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt:  Es gibt Grillfans, die Bananen braten, Pizza backen und auch Weihnachtsplätzchen wurden schon im Kugelgrill hergestellt. Primär grillen die Deutschen jedoch Fleisch, Wurst, Gemüse und Fisch.

Holzkohle: Grillkohle gibt es in verschiedenen Ausführungen, Größen und Preisklassen. Wählen Sie je nach Vorhaben: Holzkohle lässt sich leicht entzünden und entwickelt sehr starke Hitze – ideal zum scharfen Anbraten. Doch die Brenndauer ist kurz, so dass Sie schnell nachlegen müssen.

Indirektes Grillen: Grillmeister schwören auf unterschiedliche Grill- und Hitzezonen: Dazu füllt man die Glut auf einer Seite bis fast unter den Rost, auf der anderen Seite lässt man nur eine schmale Schicht. So können Sie auf der einen Seite scharf anbraten und auf der Anderen sicher durchgaren, ohne dass das Grillgut verbrennt. Das nennt man indirektes Grillen.

GrillpartyKugelgrill: Zählt zu den Lieblingen in Deutschlands Gärten. Es gibt Kugelgrills in allen erdenklichen Größen und Farben. Sie passen auf so ziemlich jede Terrasse und lassen sich einfach verschieben. In der Regel gibt es einen Aschebehälter, der kinderleicht zu entleeren ist.

Marinaden:  Sie veredeln Ihr Grillgut und sind maßgeblich für den Geschmack und das Aroma von Fleisch und Fisch verantwortlich. Zudem schützen Marinaden vor dem Austrocknen. Mariniertes Fleisch muss immer direkt auf den Grillrost und sollte nie in die Aluschale. Die besten Grillmarinaden zum selber machen, gibt es hier

Nachbarn:  Grillen kann eine heikle Sache in der Nachbarschaft sein. Haben Sie einen „bösen“ Nachbarn, der es nicht gerne sieht, wenn Sie auf dem Balkon grillen? Dann geben Sie ihm mindestens 48 Stunden vorher Bescheid. Einmal im Monat dürfen Sie laut Gesetz grillen (sofern die Hausordnung nichts anderes besagt). Am besten laden Sie Ihre Nachbarn gleich dazu ein, dann beschwert sich keiner…

Oel: Je flüssiger die Marinade und je fetter das Grillgut, umso schlimmer das Ergebnis hinterher. Wer trotzdem nicht auf lecker mariniertes Grillfleisch verzichten möchte, kann sich gut präparieren:  Dazu einfach den Grillrost vor dem Braten mit Speiseöl einfetten – und siehe da: nichts klebt an!

GrillpartyPicknickgrill: Der Faltgrill aus Metall ist ideal fürs Picknick, den Campingurlaub oder kleine Balkone. Er lässt sich kinderleicht aufbauen, steht stabil und kann nach Gebrauch einfach zusammengeklappt und in der Transporttasche verstaut werden.

Qualm: Wenn Fett, Marinade oder Öl in die Glut tropft, qualmt es. Das brennt in den Augen und ist gesundheitsschädlich. Tipps dagegen: Mariniertes Fleisch auf die Grillpfanne legen, niemals mit der Gabel wenden und bitte auf die Bierdusche verzichten!

Rost reinigen: Von Ameisenhaufen bis Zeitungspapier gibt es jede Menge Tipps und Tricks zum Grill reinigen. Wir haben den Test gemacht.

Smoken: Spezielle Grilltechnik, bei der das Grillgut nicht auf dem Rost liegt, sondern in einer separaten Kammer geräuchert und durchgegart wird.

Terrassenfeuer: Damit punkten Sie gleich dreifach: Mit einer Feuerschale zaubern Sie romantisches Licht in laue Sommernächte, erzeugen Wärme, wenn es mal etwas frischer wird und grillen leckeres Grillgut. Wie wäre es mit also mit Lagerfeuer-Romantik, Stockbrot und Marshmallows?

Ursprung: Erstmalig taucht die Bezeichnung „Barbacoa“ im Mexiko des 16. Jahrhunderts auf. Durch die spätere Sklaverei immigrierte auch das Barbecue in die Südstaaten der USA – und mit ihm die karibischen Einflüsse und Gewürze für die Zubereitung. Ein „echtes“ Barbecue unterscheidet sich vom europäischen Grillen. Denn hier nutzt man ausschließlich indirekte Hitze aus Holz oder Holzkohle bei geschlossenem Deckel.

Veggie-Grillen:  Wer meint, es muss immer Bratwurst und Steak sein, der kennt Auberginen, Zucchini und Co. noch nicht. Lassen Sie sich inspirieren.

Wenden:  Zählt zu den schwierigsten Aufgaben beim Grillen. Nutzen Sie hierfür immer eine Grillzange und niemals die Gabel. Stechen Sie das Fleisch an, läuft Fett und Marinade in die Glut. Das qualmt und trocknet das Fleisch aus.

Zange: (siehe Wenden). Das wohl wichtigste Utensil beim Grillen von Fleisch und Fisch.

 

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