Holen Sie sich Natur ins Haus!

Fünf gute Gründe für Zimmerpflanzen
04.10.2017

Längst vorbei sind die Zeiten, in den Zimmerpflanzen als spießige Staubfänger aus unseren Wohnungen verbannt wurden. Heute wuchern Sukkulente, Farne und Co. sogar in hippen Altbauwohnungen, trendigen Lofts und modernen Chalets. Holen auch Sie sich jetzt im Herbst die Natur ins Haus! Warum? Fünf gute Gründe für den Indoorgarten lesen Sie hier!

Indoorpflanzen1. Wohlfühlatmosphäre gratis!
Denken Sie bei dem Begriff „Zimmerpflanzen“ an einsame Kakteen, traurige Yuccapalmen in langweiligen Büros und spießige Alpenveilchen? Dann sprechen wir lieber gleich über trendige Indoorpflanzen wie Farne, Sukkulente, Elefantenfuß oder Bogenhanf, die das ganze Jahr über herrliches Grün in unsere Räume zaubern und jeden Einrichtungsstil aufmöbeln.  Die Vielfalt ist enorm und lässt sich beliebig kombinieren. Grundsätzlich gilt: Je mehr unterschiedliche Grüntöne, umso spannender die Raumgestaltung. Und: Geschickt arrangiertes Zimmergrün hat Wellnessfaktor und sorgt automatisch für Wohlfühlambiente.
 
2. Einmal durchatmen: besseres Raumklima!
Zimmergrün ist nicht nur schön anzusehen, praktischerweise tragen die richtigen Pflanzen auch zu unserem Wohlbefinden bei. Wenn in der kalten Jahreszeit etwa trockene Heizungsluft die Schleimhäute reizt, uns schniefen und husten lässt, dann versprechen die immergrünen Naturtalente Abhilfe als Luftbefeuchter. Denn Zimmerpflanzen geben gut 90 Prozent des Gießwassers an die Raumluft zurück - und feuchte Luft enthält automatisch weniger Staub. Schwertfarne absorbieren darüber hinaus auch Schmutzpartikel in der Luft und sorgen für sauberes Klima. Ideal zum Beispiel im Schlafzimmer.
 
3. Gärtnern light: Pflegeleichte Pflanzen
Efeu, Farne, Sukkulente und Co. sind recht pflegeleicht und brauchen außer Wasser und einem geeigneten Standort nicht viel. Apropos: Auf Fensterbrettern fühlen sich viele Pflanzen gar nicht so wohl, wie wir vielleicht vermuten. Glas verstärkt die Sonneneinstrahlung und Zugluft stört das eine oder andere Grün. Daher die Pflanzen lieber hell und in Fensternähe aufstellen. Für etwas dunklere Ecken eignen sich Farne, die von Natur aus in Wäldern wachsen und wenig Licht benötigen. Nur das Gießen sollte man nicht vergessen. Anders der „Elefantenfuß“ – eine beliebte Zimmerpflanze aus Mexiko, die monatelang ohne Wasser auskommt. Dafür braucht sie einen hellen Standort. Palmen wünschen ihrer mediterranen Herkunft nach mindestens 16 Grad Raumtemperatur und viel Sonne. Ziemlich anspruchslos sind die teils bizarren Formen sukkulenter Arten. Der lateinische Begriffsursprung bedeutet so viel wie „saftreich“: Die Pflanzen speichern Wasser in ihren Pflanzenteilen und können sich daher hervorragend an trockene Bodenbegebenheiten anpassen. Wie wäre es also mit einer pflegeleichten Aloe-Vera?
 
4. Im Handumdrehen ein neuer Look
Sie haben den Look Ihres Wohn-, Ess- oder Schlafzimmers satt? Dann wird es Zeit zur Veränderung. Das geht wunderbar mit einer frischen Wandfarbe oder neuen Möbeln – aber noch einfacher mit ein paar Zimmerpflanzen im schicken Pflanzgefäß. Dessen Form ist eine Frage der persönlichen Ästhetik: Es muss gefallen und optisch ein harmonisches Bild mit der Pflanze ergeben. Wuchshöhe und Wurzeltätigkeit der Pflanze sollte man ebenso beachten. Schmale, hohe Pflanzgefäße eignen sich zum Beispiel sehr gut für tiefwurzelnde Pflanzen. Flachwurzler, die sich ausbreiten, hält man standfest und sicher mit einem eckigen Pflanztopf. Quadratische oder rechteckige Formen bieten mehr Standfläche und kippen nicht so schnell. Generell gilt: Je breiter die Basis an der Unterseite, umso stabiler der Stand.
 
5. Viel Gestaltungsspielraum durch Materialien
Ob als optisches Highlight, als Raumteiler oder grünes Gestaltungselement – Pflanzkübel laden zum kreativen Gestalten von Wohnflächen ein. Achten Sie darauf, dass die Gefäße keine Löcher im Boden haben, damit Gießwasser nicht die Böden beschädigt. Auch das Gewicht ist ein Faktor, wenn Sie die Pflanze zum Putzen verrücken müssen. Der Liebling vieler Hobby-Gärtner sind Gefäße aus Fiberglas: Das Material ist sehr lange haltbar, robust und pflegeleicht. Gut gemacht, lassen sich Indoor-Blumentöpfe aus Fiberglas optisch kaum von Stein, Ton, Terrakotta oder Beton unterscheiden, haben aber wenig Eigengewicht. Auch Pflanzgefäße aus Kunststoff sind der Renner. Sie sind leicht, UV- und wetterbeständig, verhältnismäßig kostengünstig und extrem langlebig. Kunststoff-Blumentöpfe gibt es in allen erdenklichen Farben und Formen und sogar beleuchtet: Tag und Nacht setzen die Pflanzgefäße tolle Farbakzente in Wohnzimmer, Flur oder zum Beispiel am Küchenfenster. Wer es lieber natürlich mag, nimmt Blumentöpfe aus Wasserhyazinthe, die sich durch eine lange Haltbarkeit und hohe Strapazierfähigkeit auszeichnen. Richtiges Lounge-Ambiente zaubert man mit Polyrattan: Die Gefäße haben geringes Eigengewicht und eignen sich für größere Zimmerpflanzen. Auch wer die Palme im Sommer lieber auf der Terrasse stehen hat – kein Problem! Das Material ist sehr witterungsbeständig, trotzt Sonne, Wind und Wetter und kann flexibel eingesetzt werden.
 
Also: Worauf warten Sie noch?
 
Indoor-Pflanzgefäße finden Sie bei point-home.