So schnell die Füße tragen

Wissenswertes rund ums Laufrad
12.07.2018

Wussten Sie’s?
Das Laufrad ist nicht etwa eine Erfindung der 1990er Jahre – sondern bereits über 200 Jahre alt! In den Jahren 1816/17 hatten die Menschen mit großen Ernteausfällen und Hungersnöten zu kämpfen. Die Getreidepreise kletterten ins Unermessliche und Zugpferde wurden zum Luxusgut. Das muss doch auch anders gehen, dachte sich der Tüftler Karl von Drais – und erfand das erste Laufrad! „Wagen ohne Pferd“ hieß es daher zunächst und später, ihm zu Ehren, auch „Draisine“. Es hatte einen Rahmen aus Holz und zwei Räder. Bereits 1818 erhielt Drais für seine Erfindung das „großherzogliche Privileg“ – eine Auszeichnung, die mit dem heutigen Patent vergleichbar ist. Die Entwicklung ging rasch voran: Schon 1818 gab es verstellbare Sattel sowie Gepäckträger und bald wurde es zum heutigen Fahrrad mit Pedalen!

GrillpartySpielerisches Bewegungstraining fürs Radfahren
Doch nicht nur in der Historie ist das Laufrad der Vorläufer des Fahrrads: Auch heute empfehlen Experten das Laufradfahren als beste Vorübung für das spätere Radfahren. Die Kinder lernen auf dem Laufrad spielerisch sich im Straßenverkehr zu bewegen. Sie erfahren, wann sie die Geschwindigkeit drosseln und wo sie besonders achtsam sein müssen. Das Lenken trainiert die Koordination und Wahrnehmung. Und zu guter Letzt fördert das Laufrad den Gleichgewichtssinn – das Schwierigste beim Radfahren. So verwundert es nicht, wenn Laufrad-Kinder sich später aufs Bike setzen und ohne Stützräder einfach so losfahren! Nicht zu vergessen, ist auch der Riesenspaß, den so ein Laufrad den Kindern bereitet. In den ersten Lebensjahren haben die Kids nur wenig Unabhängigkeit: Mit dem Laufrad können sie endlich alleine loslaufen – ein Meilenstein! Wundern Sie sich also nicht, wenn die Kleinen das Laufrad gar nicht mehr hergeben möchten.

Worauf achten beim Laufradkauf?
Ab wann es mit dem Laufradfahren losgehen kann, ist von der Körpergröße und motorischen Entwicklung des Kindes abhängig. Oft gibt es das Laufrad zum zweiten Geburtstag, manchmal auch schon früher. Achten Sie beim Kauf auf die Rahmengröße und einen tiefen Einstieg. Im Idealfall wächst das Gefährt mit Ihrem Liebling mit und lässt sich in Sattel- und Lenkerhöhe verstellen. Zum Einstieg empfehlen sich meist Räder mit 12 Zoll-Reifengröße. Um die richtige Sattelhöhe zu ermitteln, misst man die Schrittlänge des Beines. Die optimale Lenkerhöhe erhält man, wenn das Kind sitzend den Lenker mit angewinkelten Armen greifen kann. Ein ergonomischer Sattel bietet dem Kind Sitzkomfort. So sind auch mal längere Strecken und sogar kleine Touren möglich. Braucht man eine Handbremse? Da scheiden sich die Geister. Oft können die Kleinen die Bremse nicht richtig „dosieren“. Die Gefahr von Unfällen und Verletzungen steigt. Zudem fällt es den Kids leichter mit den Füßen zu bremsen – auch wenn ab und zu ein paar Schuhe daran glauben müssen. Die Handbremse sollten Laufradkinder daher erst später lernen.

GrillpartyHolz- oder Alurahmen? Lassen Sie Ihr Kind entscheiden!
Zu guter Letzt zählt auch die Optik, denn das Laufrad soll den Kleinen auch Spaß machen! Wie wäre es zum Beispiel mit unserem grünen Holzlaufrad „Speedy Race“ im Motorradlook? Mit einem Doppelrohrauspuff und sportlicher Sitzposition spricht es vor allem kleine Jungs an! Wer hat im Kindergarten oder Kita schon ein Laufrad mit „Düsenantrieb“? Weiterer Pluspunkt: Mit nur drei Kilogramm Gewicht kann das Holzlaufrad ganz einfach transportiert werden. Unisex, zeitlos und mitwachsend begeistern hingegen unsere Laufräder „Speedy“ mit Alurahmen und 12-Zoll-Bereifung in gelber und roter Farbe. Sattel und Lenker sind höhenverstellbar, der ergonomische Sitz sorgt für bequemen Sitz und die Lenkung geht extra leicht. Für erfahrene Laufradfahrer gibt es zudem eine Handbremse für das Hinterrad. Also:  Nix wie ab aufs Laufrad!

 

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