Weg mit dem Dreck!

Frühjahrsputz mit System
07.05.2018

Kohleöfen und offene Feuer hinterließen früher eine unverkennbare Staubschicht in der Wohnung. Kaum war die Heizperiode vorbei, ging es an den Frühjahrsputz. Fast der komplette Hausstand wurde damals ins Freie geschafft, um so richtig putzen und waschen zu können. Ganz so aufwändig, müssen Sie heutzutage Gott sei Dank nicht mehr arbeiten. Dennoch empfiehlt es sich, einen Plan zu haben. So geht die unliebsame Putzarbeit schnell und mit System von statten – das befreit von Schmutz sowie Ballast und hinterlässt ein gutes Gefühl Arbeiten Sie sich in sieben Schritten Zimmer für Zimmer von oben nach unten und von hinten nach vorne. Los geht’s!

Schritt 1: Aufräumen
Herumliegende Gegenstände werden eingesammelt, Spielzeug landet in Sammelkisten, dreckige Wäsche wandert in die Waschmaschine und saubere Kleidung in den Schrank. Dabei bietet sich die Gelegenheit, einmal richtig auszumisten: Klamotten und Dinge, die man länger als ein Jahr nicht genutzt hat, dürfen gleich in den Müll oder zu den Altkleidern. Der Rest bleibt. Sind Sie sich unsicher? Dann bilden Sie einen dritten Stapel und heben die Sachen noch ein Jahr auf. Wenn sie auch dann nicht genutzt werden, heißt es spätestens beim nächsten Frühjahrsputz: Ab in den Mülleimer. Apropos: Stöbern Sie doch einmal durch unsere Kollektion an trendigen Abfalleimern. So macht Wegwerfen richtig Spaß!

 

 

Schritt 2: Fenster putzen
Gerade jetzt, wenn die Frühlingssonne lacht, sehen wir oft durch trübe Fensterscheiben. Blütenstaub und Pollen sind in diesem Jahr auch besonders stark. Zeit für den Durchblick: Planen Sie pro Fenster etwa 15 Minuten zum Putzen ein. Übrigens: Beste Ergebnisse ohne Streifen und Schlieren erzielen Sie mit ganz natürlichen Putzmitteln, etwa mit Zitrone. Und wenn Sie schon dabei sind: Gardinen waschen. Nutzen Sie hier zum Beispiel Backpulver, dann werden angegraute Vorhänge nicht nur weich, sondern auch strahlend weiß!

 

Schritt 3: Staubwischen
Jetzt geht’s Staub und Spinnweben an den Kragen. Befreien Sie auch entlegene Ecken, Türen und Heizkörper vom Dreck der letzten Monate. Meist reicht schon ein praktischer Klapptritt aus, um schwer zugängliche Stellen zu erreichen.

Schritt 4: Böden
Erst zu guter Letzt kümmern Sie sich um den Boden. Zunächst wird gesaugt, dann gewischt – sofern das der Bodenbelag erlaubt. Bei Parkett und Laminatböden sollten Sie nie zu nass wischen: Das birgt Gefahr, dass der Belag aufquillt oder verzieht.

Schritt 5: Küche
Fast schon fertig – wenn da nicht noch Küche und Bad wären. Diese Räume sollten Sie unbedingt als eigenes Putzprojekt sehen und bei Bedarf auch einen separaten Tag dafür einrechnen – das nimmt die Hektik! In jedem Fall aber steht der Küchenputz erst nach den Wohnräumen an, denn zum Putzen benötigen Sie Waschbecken und Spüle. Zum richtigen Frühjahrsputz in der Küche gehört das Ausräumen und Auswischen der Schränke. Arbeitsplatte, Fliesen und Wände werden im Anschluss mit Scheuermilch oder mit einem hocheffektiven und selbst zubereiteten Universalreiniger aus Essig gründlich gesäubert. Wer noch ein paar Stunden übrig hat, wischt jetzt noch den Schmierfilm auf den Oberschränken ab. Bei der Gelegenheit lohnt es sich auch, den Kühlschrank zu entmisten sowie den Herd zu säubern.


Schritt 6: Bad

Jetzt sind Waschbecken, Badewanne, Dusche und Toilette an der Reihe. Auch hier empfiehlt sich der selbst hergestellte Universalreiniger aus Essig. Hartnäckigen Kalkflecken macht das Hausmittel den Garaus. Aufsprühen, einwirken lassen und mit klarem Wasser abspülen – und Ihr Bad glänzt wie am ersten Tag.

Schritt 7: Flur
Alle Zimmer sind fertig – dann heißt es: Ran an den Flur. Aufräumen, Staubwischen und anschließend den Boden saugen und gegebenenfalls wischen. Fertig ist das Tagwerk! Jetzt haben Sie sich wirklich eine Belohnung verdient – denn in jeder halben Stunde putzen, wischen und saugen verbrennen Sie etwa 100 Kalorien.

Also: Nichts wie ran an den Schmutz!

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